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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Juni 2009

Anzahl: 145 Artikel, Stand 05.07.09

30. Juni 2009

Patientenrechtegesetz – AG der SPD Fraktion beschließt Eckpunkte
Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten, Helga Kühn-Mengel, MdB, begrüßt die Eckpunkte zu einem Patientenrechtegesetz:
„Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich, wie schwer es Patientinnen und Patienten haben, ihre Rechte in der Praxis durchzusetzen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 30.06.09

Montgomery: Patientenrechtegesetz soll Rationierung vertuschen
Berlin. Scharfe Kritik übt die Bundesärztekammer an einzelnen Vorschlägen aus der SPD-Bundestagsfraktion für ein Patientenrechtegesetz.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 30.06.09

Montgomery kritisiert Pläne für Patientenrechtegesetz
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat SPD-Pläne für ein Patientenrechtegesetz zurückgewiesen.
AERZTEBLATT.DE 30.06.09

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen stellt Gutachten 2009 vor
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat heute Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sein aktuelles Gutachten mit dem Titel "Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens" übergeben.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 30.06.09

Die forschenden Pharma-Unternehmen ziehen Bilanz: Therapiefortschritte bei mehr als 130 Krankheiten in Sicht
Berlin (vfa). "Forschende Pharma-Unternehmen arbeiten an 442 neuen Arzneimitteltherapien, die bis 2013 zugelassen werden könnten. Dafür entwickeln sie neue Medikamente und erproben neue Anwendungen für die vorhandenen.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 30.06.09

Ein Jahr Pflegereform – Mehr Leistungen, bessere Angebote und mehr Qualität für pflegebedürftige Menschen
Am 1. Juli 2008 ist das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz in Kraft getreten. Die Bilanz nach einem Jahr zeigt: Die Situation für die Betroffenen, die pflegenden Familienangehörigen sowie für das Pflegepersonal hat sich deutlich verbessert.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 30.06.09

Startschuss für Pflegenoten
AERZTEBLATT.DE 30.06.09

Im Bundestag notiert: Helfer in der Pflege und Betreuung von älteren und behinderten Menschen
Familie/Antwort
Berlin: (hib/SKE) 44.354 Zivildienstleistende sind als Helfer in der Pflege und Betreuung von älteren und behinderten Menschen in Heimen oder bei mobilen Diensten sowie in der "Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung" eingesetzt.
HIB Heute im Bundestag 200/2009, 30.06.09


29. Juni 2009

Kanton Zürich will Vertrag mit Sterbehilfeorganistation schließen
Zürich – Der Kanton Zürich und die Sterbehilfeorganisation „Exit“ wollen erstmals in einem Vertrag die Sterbehilfe für Kranke und Demente regeln.
AERZTEBLATT.DE 29.06.09

Sterbehilfe spaltet die Zürcher Regierung
Von Benno Gasser
Regierungsrat Markus Notter will Suizidhilfe im Gegensatz zu seinem Ratskollegen Thomas Heiniger vertraglich regeln. Ein Streit sei deshalb aber nicht ausgebrochen, sagt Heiniger.
TAGESANZEIGER.CH 29.06.09

Pflegeheime: Gute Aussichten trotz vorübergehender Überkapazitäten
Teure Pflegeheime sind nicht die besseren, die regionalen Preisunterschiede sind enorm, die Zahl der Pflegefälle wird weiter ansteigen und zu einem großen Bedarf an Fachkräften führen. Dies sind einige der Ergebnisse des „Pflegeheim Rating Report 2009 - Konsolidierung voraus!“ von RWI, ADMED GmbH und HCB GmbH.
PRESSEMITTEILUNG Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI Essen) 29.06.09

Teure Pflegeheime nicht besser als günstige
AERZTEBLATT.DE 29.06.09


28. Juni 2009

Das Gesetz muss sich bewähren
Patientenverfügung: Der schriftliche Wille gilt
Von Benjamin Lassiwe
SONNTAGSBLATT BAYERN Nr. 26/2009, 28.06.09

Schweiz: Erste Vereinbarung zu Suizidhilfe steht
Der Kanton Zürich und die Sterbehilfeorganisation Exit haben eine Vereinbarung ausgehandelt, die Voraussetzungen und Ablauf von Suizidbegleitungen genau festlegt.
SF TAGESSCHAU.CH 28.06.09


26. Juni 2009

Patientenverfügung: Das Beste hoffen - Umfrage: Sieben von zehn Deutschen wollen lieber Angehörige entscheiden lassen
PRESSEMITTEILUNG Wort und Bild - Apotheken Umschau 26.06.09

Deutsche vertrauen beim Sterben auf Angehörige
Baierbrunn – Mehr als 80 Prozent aller Deutschen haben bisher keine Patientenverfügung verfasst.
AERZTEBLATT.DE 26.06.09

Gesetz zu Patientenverfügungen: Autonomie des Patientenwillens
Richter-Kuhlmann, Eva
Nach jahrelangem Streit hat der Bundestag am 18. Juni entschieden: Deutschland bekommt eine gesetzliche Regelung zu Patientenverfügungen.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(26), 26.06.09

Vier Jahre Haft für Schweizer Sterbehelfer
Lausanne – In der Schweiz muss ein Arzt wegen Sterbehilfe ins Gefängnis.
AERZTEBLATT.DE 26.06.09

Vier Jahre Haft für Totschlag im Maisfeld
War es Totschlag oder Sterbehilfe? Diese Frage hatte das Landgericht Stade im mysteriösen Fall der Toten im Maisfeld zu beantworten.
STERN.DE 26.06.09

NS-"Euthanasie": Sämtliche Strafurteile seit 1945
Jachertz, Norbert
Erstmals liegen jetzt die Urteile aller rechtskräftigen, ost- und westdeutschen Gerichtsverfahren vor, die die Strafverfolgung der NS-Euthanasie betreffen.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(26), 26.06.09

Schmerzmedizin soll in die Approbationsordnung
Oberursel/Göppingen/München – Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) und die Deutsche Schmerzliga (DSL) appellieren an den Bundesrat, neben der Palliativmedizin auch die Schmerzmedizin zum verpflichtenden Lehr- und Prüfungsfach für Ärzte zu machen.
AERZTEBLATT.DE 26.06.09

Ein kleiner Schritt für den Bundesrat, ein großer Schritt für Millionen Schmerzpatienten
Schmerztherapeuten appellieren an den Bundesrat, Schmerzmedizin in die Approbationsordnung für Ärzte aufzunehmen
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie 26.06.09

Arzneimittelversorgung: "Die Drangsalierung muss aufhören"
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie fordert mehr Informationsrechte gegenüber Patienten und die Teilnahme an Verträgen zur integrierten Versorgung.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(26), 26.06.09

Interview mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD): "Ärger über die Gesundheitspolitik? Dafür gibt es keinen Grund!"
Rabbata, Samir; Rieser, Sabine; Stüwe, Heinz
Die Bundesgesundheitsministerin über unzufriedene Ärzte, angemessene Honorare, die Zukunft der ambulanten Versorgung und die Priorisierung von Gesundheitsleistungen
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(26), 26.06.09


25. Juni 2009

Therapeutischer Nihilismus
Ulrike Baureithel
Bei der Neuregelung der Patientenverfügung werden dem Arzt weitreichende Spielräume gelassen bei seiner Entscheidung über lebenserhaltende Maßnahmen
DER FREITAG 25.06.09

Recht im Übermaß
Patientenverfügung / Das Parlament hat geregelt, was sich im Parlament nicht regeln lässt
Das Gesetz bevormundet alle: den Arzt, die Angehörigen und auch den Patienten.
Von Wolfgang Thielmann
Rheinischer Merkur Nr. 26, 25.06.09

Radikale Freiheit
Von Frank Drieschner
Die Patientenverfügung gilt jetzt in ihrer liberalsten Form. Welch eine Überraschung
DIE ZEIT, Nr. 27, 25.06.09

Interview: "Ärzte können Behandlung verweigern"
Jörg-Dietrich Hoppe ist Präsident der Bundesärztekammer. Mit ihm sprach Werner Grosch über die Konsequenzen aus dem neuen Gesetz zur Patientenverfügung, das die Ärztekammer ablehnt.
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 25.06.09

Schweiz: Sterben im Industriegebiet ist "zonenkonform"
Begeistert ist der Gemeinderat nicht - die Gemeinde Pfäffikon (ZH) unternimmt aber trotzdem keine rechtlichen Schritte gegen Dignitas.
SF TAGESSCHAU.CH 25.06.09

Beratung und Pflegequalität im Test
Bei einem Test von Beratung und Pflege 21 ambulanter Pflegedienste schnitten zwei mit „sehr gut“, sechs mit „gut“, drei mit „befriedigend“ und einer mit „ausreichend“ ab. Neun weitere konnten nicht bewertet werden, weil sie der Veröffentlichung ihrer Daten zur Pflegequalität nicht zugestimmt hatten.
PRESSEMITTTEILUNG Stiftung Warentest 25.06.09

Stiftung Warentest nimmt Pflegequalität unter die Lupe
AERZTEBLATT.DE 25.06.09

Deutsche Schmerzliga appelliert an den Bundesrat das Recht von Patienten auf Schmerztherapie jetzt endlich durchzusetzen
(Oberursel) Bei der Formulierung eines Gesetzesentwurfs, der die Approbationsordnung für Ärzte ändert, wurde offenkundig vergessen, die Schmerzmedizin in die Liste der verbindlichen Lehr- und Prüfungsfächer für Ärzte aufzunehmen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Schmerzliga e.V. 25.06.09


24. Juni 2009

Qualitätsprüfungen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/STO) In Deutschland gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung 11.529 zugelassene ambulante und 11.029 zugelassene stationäre Pflegeeinrichtungen. Dies geht aus der Antwort der Regierung (16/13136) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/12939) zu Qualitätsprüfungen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen hervor.
HIB Heute im Budnestag 196/2009 24.06.09

Kliniken auf "Nebendiagnose Demenz" nicht vorbereitet
AERZTEBLATT.DE 24.06.09


23. Juni 2009

Hilfe bei Konflikten um Patientenverfügungen: Deutsche Hospiz Stiftung richtet Schiedsstelle ein /
Dortmund. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung hat eine Schiedsstelle eingerichtet, die bei Konflikten rund um Patientenverfügungen berät.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 23.06.09

Hospizstiftung richtet Schiedsstelle für Patientenverfügungen ein
AERZTEBLATT.DE 23.06.09

Exit befürchtet "Menschenquälerei"
Der Sterbehilfeverein Exit hat vor Einschränkungen bei der Freitodhilfe gewarnt.
SF TAGESSCHAU.CH 23.06.09

Bundesgesundheitsministerin Schmidt wirbt für ein neues Verständnis von Pflegebedürftigkeit
Zur Eröffnung der Tagung „Optionen zur Umsetzung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs“, die der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Berlin veranstaltet, erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt:
"Die höchste und wichtigste Verpflichtung des Grundgesetzes liegt in Artikel eins: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 23.06.09

Bestimmungen zu Einrichtung von Pflegestützpunkten erlassen
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/STO) In mehr als der Hälfte der 16 Bundesländer sind nach Angaben der Bundesregierung Bestimmungen zur Einrichtung sogenannter Pflegestützpunkte erlassen worden. Wie die Regierung in ihrer Antwort (16/13328) auf eine Kleine Anfrage (16/13242) der FDP-Fraktion berichtet, haben die Länder Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein dazu Allgemeinverfügungen erlassen und Brandenburg Einzelbestimmungen zur Einrichtung von 3 Pflegstützpunkten.
HIB Heute im Bundestag 195/2009, 23.06.09

Schavan: "Kompetenzen in der Demenzforschung bündeln"
Deutsches Zentrum zur Bekämpfung neurodegenerativer Erkrankungen eröffnet
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF 23.06.09


22. Juni 2009

Kritik am Gesetz zu Patientenverfügungen hält an
München – Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, kritisiert das am Donnerstag beschlossene Gesetz zu Patientenverfügungen.
AERZTEBLATT.DE 22.06.09

Respekt beim letzten Gang
Bernard Bode
Patientenverfügung: Nach jahrelanger Diskussion verabschiedet der Bundestag eine neue Regelung
Das Parlament Nr. 26 / 22.06.09

Patientenverfügung: Gegen die Angst
Eckart Lohse
Die Fähigkeit des Menschen, das eigene Empfinden für die Zukunft vorherzusagen, ist begrenzt.
Das Parlament Nr. 26 / 22.06.09

Pflegeassistenz im Krankenhaus
Helmut Stoltenberg
Pflegebedürftige Behinderte, die besondere Pflegekräfte beschäftigen, sollen sich von diesen künftig auch während einer stationären Krankenhausbehandlung leichter betreuen lassen können.
Das Parlament Nr. 26 / 22.06.09

Ausbildung bei Pflege geöffnet
Helmut Stoltenberg
Die Kranken- und Altenpflegeausbildung soll für alle Bewerber mit abgeschlossener zehnjähriger Schulausbildung geöffnet werden, um einem möglichen Fachkräftemangel im Pflegebereich entgegenzuwirken.
Das Parlament Nr. 26 / 22.06.09

Hamburger Bündnis für Pflege geschlossen
Hamburg – Der Hamburger Senat hat gemeinsam mit der Hamburgischen Pflegegesellschaft, Wirtschafts- und Schulbehörde, Agentur für Arbeit und team.arbeit.hamburg ein „Bündnis für Altenpflege“ geschlossen.
AERZTEBLATT.DE 22.06.09


21. Juni 2009

Schweiz: "Bundesrat weit weg von der Bevölkerung"
Die Landesregierung ist derzeit daran, das Thema Sterbehilfe zu behandeln. Das hat Streit gegeben. Denn die Minister finden keinen Konsens. Für Andreas Blum, Ex-Sprecher der Sterbehilfe-Organisation Exit, politisieren die Minister am Volk vorbei.
SWISSINFO.CH 21.06.09


20. Juni 2009

"Lebensschutz, nein danke"
Von Stefan Rehder
Diesem Parlament ist nicht mehr zu helfen. Alle hatten sie die Abgeordneten gewarnt, besser kein Gesetz zu beschließen als ein schlechtes
DIE TAGESPOST 20.06.09

Kirchen protestieren gegen neues Gesetz zu Patientenverfügungen
Von Matthias Kamann
Schwarz-grünes Bioethik-Bündnis geschwächt
WELT Online 20.06.09

Keine Sterbehilfe aus Brüssel
Kommentar: Irland stoppt Liberalisierungszwang durch die EU
Wie hat man die Iren gescholten, als sie vor einem Jahr den EU-Reformvertrag in einem Plebiszit ablehnten.
NÜRNBERGER ZEITUNG 20.06.09


19. Juni 2009

Patientenverfügungen - Das neue Gesetz in der Praxis
Die große parlamentarische Schlacht um die gesetzliche Normierung von Patientenververfügungen ist geschlagen, jetzt steht die Phase der journalistischen Nachbereitung an.
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 19.06.09

Patientenwillen hat Vorrang
Hilflos an medizinischen Maschinen hängen und nicht mehr selbst bestimmen zu können – davor haben viele Angst. Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland haben für diesen Fall mit einer Patientenverfügung vorgesorgt. In Zukunft können sie sich darauf verlassen, dass ihr Wille beachtet wird.
MITTEILUNG Bundesregierung 19.06.09

Patientenverfügung: Politik regelt die Selbstbestimmung beim Sterben
Von Matthias Kamann
Bundestag beschließt Gesetz zu Patientenverfügung - Wille des Betroffenen muss akzeptiert werden
WELT Online 19.06.09

Ärzte und Kirchen kritisieren Patientenverfügung
Die Bundesärztekammer fürchtet, die neue Regelung könnte abschreckend wirken. Die Evangelische Kirche sieht die Balance zwischen «Selbstbestimmung und Fürsorge» gefährdet.
NETZEITUNG.DE 19.06.09

Patientenverfügungsgesetz: Kritik von Kirchen und Hospiz-Stiftung
AERZTEBLATT.DE 19.06.09

"Wir hätten uns etwas anderes gewünscht"
Bischofskonferenz kritisiert im domradio beschlossene Regeln für Patientenverfügungen
DOMRADIO 19.06.09

Interviews: "Diese Regelung bekommt von mir eine Vier minus"
Die Deutsche Hospiz-Stiftung hat das beschlossene Gesetz zu Patientenverfügungen als nicht ausreichend kritisiert. Stiftungsvorstand Brysch bedauerte auf NDR Info vor allem, dass die Regelung keine Verpflichtung enthält, sich vor dem Verfassen eines solchen Dokuments von Fachleuten beraten zu lassen.
NDR-INFORADIO 19.06.2009
Anm.: Dort das Interview als Audiodatei

"Angstfreier Diskurs über das Sterben"
Interview: Oliver Bilger
Mit dem Gesetz über Patientenverfügungen gibt es einen Rechtsrahmen für Ärzte und Patienten. Uni-Professor Borasio über die Folgen.
SUEDDEUTSCHE.DE 19.06.09

"Fürsorge durch Aufklärung"
Im neuen Gesetz fehlt eine Beratungspflicht, so Hospiz-Mitarbeiterin Silke Rau: Viele Verfügungen sind zu schwammig und werden dann nicht angewandt.
TAZ 19.06.09

Selbstbestimmt sterben
Kommentar von Ulrich Schulte
Jeder Mensch entscheidet am Ende selbst, wie er stirbt. Auch dann, wenn er diese Entscheidung seinem Arzt nicht mehr bei vollem Bewusstsein mitteilen kann.
TAZ 19.06.09

SoVD: Regelung zu Patientenverfügung stärkt die Rechte der Patienten
SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt:
Der Deutsche Bundestag hat gestern eine Entscheidung zugunsten der Patienten getroffen. Die Regelung zur Patientenverfügung stärkt das Selbstbestimmungsrecht der Patienten. Das schafft endlich Rechtssicherheit für Patienten, Angehörige und Ärzte. Die Bürgerinnen und Bürger können jetzt sicher sein, dass ihre sorgfältig verfasste Patientenverfügung respektiert und beachtet wird.
PRESSEMITTEILUNG Sozialverband Deutschland e.V. 19.06.09

Regelung zur Patientenverfügung lässt Fragen offen
Kolpingwerk Deutschland: Der verantwortungsvolle Umgang mit Krankheit und Tod bleibt eine gesellschaftliche Aufgabe
PRESSEMITTEILUNG Kolpingwerk Deutschland 19.06.09

Vorsorgebevollmächtigter verschafft Patientenwillen Geltung
Berlin - Der Bundestag hat sich auf ein Patientenverfügungsgesetz geeinigt. Die neue Regelung schreibt die zentrale Rolle des Vorsorgebevollmächtigten fest: Dieser prüft nämlich, ob die Festlegungen im Patiententestament auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutreffen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesnotarkammer Berlin 19.06.09


18. Juni 2009

Entscheidung über Patientenverfügungen
Bundestag will Schlusspunkt unter mehrjährige Debatte setzen
Mehr als drei Jahre lang hat sich der Bundestag mit einer gesetzlichen Regelung für Patientenverfügungen beschäftigt. Am Donnerstag, 18. Juni 2009, wird das Parlament nach 75-minütiger Debatte, die um 12.30 Uhr beginnt, über drei interfraktionelle Gesetzentwürfe namentlich abstimmen.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 18.06.09
Anm.: Dort gibt es alle Dokumente und die Ergebnisse der namentlichen Abstimmung

So sollen Patientenverfügungen funktionieren
Von Annika Müller
Sechs Jahre hat die Politik diskutiert, nun gibt es - endlich - eine gesetzliche Grundlage für Patientenverfügungen.
STERN.DE 18.06.09

Patientenverfügungen bekommen hohe unbegrenzte Verbindlichkeit
AERZTEBLATT.DE 18.06.09

Der Wille des Patienten verpflichtet
Abstimmung im Bundestag
Nach langjähriger Diskussion hat der Bundestag über neue Regeln für Patientenverfügungen entschieden.
TAGESSCHAU.DE 18.06.09

Ein guter Tag für alle
Bundestagsbeschluss zur Patientenverfügung
Kommentar von Ulrike Bieritz, RBB, ARD-Hauptstadtstudio
TAGESSCHAU.DE 18.06.09

Gesetz für Patientenverfügungen beschlossen
Selbstbestimmung bis zum Lebensende, auch wenn es um die Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen geht.
NETZEITUNG.DE 18.06.09

Patientenverfügungen künftig für Ärzte verpflichtend
Von Charlotte Frank
Für Patientenverfügungen gibt es erstmals eine gesetzliche Grundlage. Der Bundestag verabschiedet eine Regelung, die Rechtsklarheit bringen soll.
SUEDDEUTSCHE.DE 18.06.09

Endlich mehr Rechtssicherheit
Ein Kommentar von Charlotte Frank
Die Patientenverfügung, ein heikles Thema in Deutschland, unterlag bislang widersprüchlichen Regelungen. Dass sich der Bundestag auf eine Regelung geeinigt hat, war überfällig und wichtig.
SUEDDEUTSCHE.DE 18.06.09

Patientenverfügung: Politiker und Richter am Sterbebett
Ein Kommentar von Heribert Prantl
Das Sterbendürfen ist zu einer juristischen Kunst geworden. Deshalb ist es gut, wenn ein Gesetz das eigentlich Selbstverständliche festschreibt - dass der Wille des Patienten unbedingt geachtet werden muss.
SUEDDEUTSCHE.DE 18.06.09

Fürsorglicher Schutz des Willens
Kommentar von Matthias Kamann
Eine gelungene Balance zeichnet den beschlossenen Gesetzentwurf aus, den der SPD-Rechtspolitiker Joachim Stünker zusammen mit Abgeordneten von FDP, Grünen und Linken verfasst hatte. Das neue Gesetz steht für den Geist einer Fürsorge, die sich der Achtung des Individuums verdankt.
WELT Online 18.06.09

Patientenverfügung: Bundestag schafft Rechtsklarheit
Für Patientenverfügungen gibt es jetzt erstmals eine gesetzliche Grundlage.
FOCUS Online 18.06.09

Bundestag respektiert Patientenwillen
Entscheidung für Gesetz
Sechs Jahre lang haben sie gestritten, bis zuletzt wurde gefeilscht, doch nun ist klar: Patientenverfügungen werden auf eine gesetzliche Grundlage gestellt.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 18.06.09

Rechtsklarheit für Patientenverfügungen
STERN.DE 18.06.09

Zypries: Endlich mehr Rechtssicherheit beim Umgang mit Patientenverfügungen
Der Deutsche Bundestag hat heute in 3. Lesung den Vorschlag des Abgeordneten Stünker für eine gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügung beschlossen. Künftig werden die Voraussetzungen von Patientenverfügungen und ihre Bindungswirkung eindeutig im Gesetz bestimmt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesminsiterium der Justiz 18.06.09

Deutsche Hospiz Stiftung: Patientenverfügungsgesetz schafft Klarheit / Leider nur ausreichende Lösung
Berlin. „Jahrelang haben wir gerungen. Wir haben zwar jetzt ein Gesetz, das besser ist als keins. Als Schulnote würde man aber nur ein ‚gerade versetzt’ vergeben“, kommentiert der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, die von den Parlamentariern getroffene Entscheidung, den Stünker-Entwurf anzunehmen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 18.06.2009

Stellungnahme des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zur Bundestagsentscheidung "Patientenverfügung"
Heute ist im Bundestag abschließend über eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen beraten worden: Der von Joachim Stünker (SPD) eingebrachte Entwurf hat dabei nach einer langjährigen, ernsthaften und verantwortungsvollen Debatte die notwendige Mehrheit auf sich vereinen können.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz DBK 18.06.09

„Keine Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage“
EKD-Ratsvorsitzender bedauert neues Gesetz zur Patientenverfügung
Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, sieht in dem heute vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetz über Patientenverfügung keine Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage.
PRESSEMITTEILUNG Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) 18.06.09

Kirchen kritisieren Gesetz zur Patientenverfügung
NEWS-ADHOC 18.06.09

Umgang mit Patientenverfügungen erfordert hohe Sensibilität
Caritas zu Patientenverfügung
Berlin. Der Deutsche Caritasverband (DCV) begrüßt alle gesetzlichen Initiativen zur Einführung klar geregelter Patientenverfügungen, welche die Selbstbestimmung des Patienten und die Fürsorge für ihn miteinander verbinden.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Caritasverband (DCV) 18.06.09

ALfA: Bundestag schlägt alle Mahnungen in den Wind - Kaminski: Katastrophe für Lebensschutz und Selbstbestimmung am Lebensende
Anlässlich der heutigen Abstimmung über ein neues Patientenverfügungsgesetz erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski:
Köln. Das vom Deutschen Bundestag beschlossene neue Patientenverfügungsgesetz (Stünker-Entwurf) ist eine Katastrophe sowohl für den Lebensschutz als auch für das Selbstbestimmungsrecht von Patienten am Lebensende.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 18.06.09

Kein Kreuz zuviel.... So wird über Patientenverfügungen abgestimmt
Noch zwei Stunden bis zur Debatte, mit der das Thema Patientenverfügungen sicher nicht abgeschlossen werden wird, aber doch erstmal von der parlamentarischen Tagesordnung kommt.
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 18.06.09

Patientenverfügungen: Warum wir dazu kein Gesetz brauchen...
Von Wilfried Härle
FAZ.NET 18.06.09

Patientenverfügung: "Wir haben es versucht"
Der Bundestag entscheidet über eine Neuregelung. Der CDU-Abgeordnete Hubert Hüppe ist überzeugt: Ein schmerzfreier Tod lässt sich nicht gesetzlich absichern.
Rheinischer Merkur Nr. 25, 18.06.09

Todernste Fragen: Bundestag stimmt über Patientenverfügungen ab
Bundestag stimmt nun doch über Patientenverfügungen ab – wenn er sich auf Wahlmodus einigen kann
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 18.06.09

Am Ende der Entscheidung
Ein Gesetz zur Patientenverfügung ist richtig – denn auf die Rechtsprechung ist kein Verlass. Trotzdem wird kein Gesetz, und sei es das beste, Angehörigen und Ärzten am Ende schwere Konflikte abnehmen können.
Kommentar von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 18.06.09

Bundestag entscheidet über Patientenverfügungen
Die Grenzen der Selbstbestimmung
Nach langjähriger Diskussion will der Bundestag heute über neue Regeln für Patientenverfügungen entscheiden.
TAGESSCHAU.DE 18.06.09

Patientenverfügungen: Bundestag soll über gesetzliche Regelung entscheiden
FAZ.NET 18.06.09

Gewissen gefragt
Nach sechs Jahren der Debatte könnte heute ein Gesetz zu Patientenverfügungen beschlossen werden
DOMRADIO 18.06.09

Patientenverfügung: Entscheidung über Leben und Sterben
Von Katharina Schuler
Der Bundestag stimmt heute darüber ab, ob und wie verbindlich Patientenverfügungen werden sollen. Der Ausgang ist offen, vielleicht gibt es auch kein Gesetz
ZEIT ONLINE 18.06.09

Patientenverfügung: Selbstbestimmung auch im Sterben
Von Ludwig Greven
Menschenwürde auch am Ende des Lebens: Das Gesetz über die Patientenverfügungen schafft mehr Rechtsklarheit. Es löst aber nicht alle Probleme. Ein Kommentar
ZEIT ONLINE 18.06.09

"Das ist eine Pseudoregelung"
Hoppe lehnt Gesetz zur Patientenverfügung ab
Jörg-Dietrich Hoppe im Gespräch mit Bettina Klein
DEUTSCHANDFUNK 18.06.09

Hoppe: "Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Pseudoregelung"
Berlin. "Ein Gesetz zur Patientenverfügung ist eine Pseudoregelung", sagte Bundesärztekammer-Präsident, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe im Deutschlandfunk (18.06.2009) zur heutigen Abstimmung des Bundestages über verschiedene Entwürfe einer gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 18.06.2009

Das Tor zum fremdbestimmten Sterben
Von Stefan Rehder
Lebensrechtler warnen vor Annahme der Entwürfe für ein neues Patientenverfügungsgesetz
DIE TAGESPOST 18.06.09

Neue Fremdbestimmung am Lebensende droht - Genügt künftig der "mutmaßliche Wille" zum Sterben für einen Behandlungsabbruch?
Zur morgigen Parlamententscheidung betreffend die gesetzliche Regelung einer Patientenverfügung erklärt Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL):
"Die mit großem Ernst geführte Debatte hat gezeigt: Eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung, die dem Patienten im Bedarfsfalle wirkliche Sicherheit gewährt, kann es nicht geben.
PRESSEMITTEILUNG Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) 17.06.09

Deutsche Hospiz-Stiftung: Chaos bei Patientenverfügungen muss Ende haben
(ddp-Interview)
Dortmund (ddp) Die Deutsche Hospiz Stiftung fordert eindringlich eine Einigung auf eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen im Bundestag.
AD-HOC-NEWS 18.06.09

Totschlag am Telefon
Das Landgericht Fulda hat einen Anwalt verurteilt, der dazu riet, die künstliche Ernährung einer Patientin abzubrechen. Der Fall wird den Bundesgerichtshof beschäftigen.
Von Markus Fels
Rheinischer Merkur Nr. 25, 18.06.09

Schweiz: Aus für organisierte Sterbehilfe?
Gesetzliche Schranken und ein Verbot der organisierten Suizidhilfe müssten diskutiert werden, heißt es in einer Erklärung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.
KATH.NET 18.06.09

Schweiz: Widmer-Schlumpf ist erzürnt über ihre Kollegen
Von Verena Vonarburg, Bern
Das Geschäft mit dem Tod entzweit den Bundesrat. Pascal Couchepin hat Eveline Widmer-Schlumpfs Plan durchkreuzt, der Sterbehilfe Schranken zu setzen. Sehr zum Ärger der Bünderin.
BASLER ZEITUNG 18.06.09


17. Juni 2009

Tatort Bundestag - Patientenverfügungsgesetz wird Opfer oder Held...
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 17.06.09

Patientenverfügung: Auch kurz vor der Abstimmung sind die Mehrheiten ungewiss
AERZTEBLATT.DE 17.06.09

Entscheidung über Leben und Tod
Von Norbert Wallet
Neun Millionen Bürger haben in Deutschland bereits eine Patientenverfügung hinterlegt. Oft sind diese allerdings zu allgemein formuliert oder beziehen sich nur auf ein anderes Krankheitsbild. Über eine gesetzliche Regelung entscheidet nun der Bundestag.
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 17.06.09

Heikle Aufgabe
Kommentar zur Patientenverfügung
Von Norbert Wallet
Es gibt keine Ideallösung, und kein Gesetz wird allen Einzelfällen, die das Leben parat hält, gerecht werden können. Dass sich die Abgeordneten so schwer tun mit einer...
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 17.06.09

Patientenverfügung: Zypries mahnt Gesetz an
FOCUS Online 17.06.09

Ein bunter Teppich an Regelungen
Gesetze zu Patientenverfügungen sind selten in Europa
DOMRADIO 17.06.09

Hilflos angesichts der Hilflosigkeit
Von Charlotte Frank
Wolfgang Putz wurde beschuldigt, sich zum "Herrn über Leben und Tod" aufzuschwingen. "Sterben ist einfach nur das Ende", sagt er. Begegnung mit einem Medizinrechtler, der wegen Sterbehilfe verurteilt wurde
SUEDDEUTSCHE.DE 17.06.09

"Das Sterben ist nicht normierbar"
Von Stefan Rehder
Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, plädiert für den Verzicht auf ein neues Patientenverfügungsgesetz
DIE TAGESPOST 17.06.09

Bundestag will Palliativmedizin zum Pflichtfach machen
AERZTEBLATT.DE 17.06.09

Bundestag will Palliativmedizin zum Pflichtfach machen
AERZTEBLATT.DE 17.06.09

Durchbruch bei der Neuordnung der Finanzierung für die Hospizarbeit in Deutschland – Gesetzentwurf heute im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags beschlossen
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband hat mit seinen Vorschlägen für eine grundlegende Neuregelung der Finanzierung der ambulanten und stationären Hospizarbeit in Deutschland einen Durchbruch erzielt.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und Palliativverband e.V. 17.06.09

Assistenz im Krankenhaus für Behinderte und Palliativmedizin als Pflicht- und Prüfungsfach
Gesetz zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Gesundheitsausschuss abgeschlossen
Anlässlich des heutigen Abschlusses der Beratungen im Gesundheitsausschuss zum Gesetz zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin, Annette Widmann-Mauz MdB:
Im Mittelpunkt des Gesetzes stehen Erleichterungen für behinderte Menschen und die Aufnahme der Palliativmedizin als Pflicht- und Prüfungsfach für das Medizinstudium.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz MdB CDU/CSU, 17.06.09

15. AMG-Novelle bringt wichtige und sinnvolle Neuerungen für die Arzneimittelversorgung
Finanzierung ambulanter und stationärer Hospize künftig auf einer sicheren Grundlage
Anlässlich des heutigen Abschlusses der 15. AMG-Novelle im Gesundheitsausschuss erklären die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB und der zuständige Berichterstatter, Dr. Wolf Bauer MdB:
Die AMG-Novelle bringt als letztes großes Gesetzgebungsvorhaben in dieser Legislaturperiode im Gesundheitsbereich viele wichtige und sinnvolle Neuerungen für die Arzneimittelversorgung.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz und Dr. Wolf Bauer, MdBs CDU/CSU, 17.06.09

Schweiz: Dignitas-Sterbebegleitung in neuen Räumen
Dignitas hat eine Übergangslösung gefunden, um weiterhin Freitodbegleitungen durchführen zu können.
SF TAGESSCHAU.CH 17.06.09


16. Juni 2009

Patientenverfügung bald Gesetz? Zahlen, Wahlen, Qualen - Eine Bestandsaufnahme
Die Vorbereitungen für die abschließende Parlamentsdebatte über die Patientenverfügungs-Gesetzentwürfe laufen auf Hochtouren
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 16.06.09

Bundestag will über Patientenverfügungen abstimmen
AERZTEBLATT.DE 16.06.09

Interview: "Nicht um eine Antwort drücken"
Miguel Sanches
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries erhofft sich von einem Gesetz über Patientenverfügungen mehr Rechtssicherheit.
DER WESTEN.DE 16.06.09

Gesetz zur Patientenverfügung droht zu scheitern
Justizministerin Zypries wirft in "2+Leif" der Union Blockadehaltung vor
PRESSSEMITTEILUNG SWR Südwestrundfunk 16.06.09

ALfA für Verzicht auf Patientenverfügungsgesetz – Kaminski: Patientenverfügungen kein Mittel zur Sicherung von Selbstbestimmung am Lebensende
Köln. Das Selbstbestimmungsrecht von Patienten ist ein hohes Gut, das es ohne Zweifel zu schützen und zu fördern gilt. Die intensiv geführte Debatte sollte jedoch inzwischen klar gemacht haben, dass Patientenverfügungen dabei keineswegs als Mittel der Wahl betrachtet werden können.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 16.06.09

Euthanasie: Widerstand gegen ‚Sterbetourismus’ in Zürich
Volksinitiativen in Zürich und eine Petition von luxemburgischen Ärzten fordern eine politische Wende.
KATH.NET 16.06.09


15. Juni 2009

Merkel: Verzicht auf Gesetz zu Patientenverfügung "interessant"
AERZTEBLATT.DE 15.06.09

Patientenverfügung: Nicht um jeden Preis
Von gesetzlicher Regelung abgeraten
Bernard Bode
Das Parlament Nr. 25 / 15.06.09

Patientenverfügung: Zypries warnt vor Blockade bei Gesetz
TAGESSPIEGEL 15.06.09

Ambulante Palliativversorgung der Uniklinik Dresden zertifiziert
Dresden - Als eine der bundesweit ersten Einrichtungen bietet das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus schwerstkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung an, die den Regeln der internationalen Qualitätsnorm DIN-EN ISO 9001:2000 folgt.
AERZTEBLATT.DE 15.06.09


14. Juni 2009

Eine Stichentscheidung?
Beim Ringen um Patientenverfügungen suchen Experten nach Wegen
DOMRADIO 14.06.09


12. Juni 2009

Mediziner-Studie: Ärzte verweigern Behandlung aus Kostengründen
Von Christoph Seidler
77 Prozent der deutschen Klinikärzte haben ihren Patienten schon einmal sinnvolle Behandlungen verweigert - aus Kostengründen, wie eine Umfrage der Uni Tübingen ergab. Das Gesundheitsministerium bestreitet, dass das Problem überhaupt existiert.
SPIEGEL Online 12.06.09


10. Juni 2009

Rütteln am Tötungstabu
Ulrike Baureithel
Nach jahrelangem Ringen will der Bundestag über den Umgang mit dem Willen schwerkranker Patienten entscheiden. Der Ausgang der Debatte ist ungewiss
DER FREITAG 10.06.09

33 Palliativ Care Teams in Nordrhein
Düsseldorf – Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) und die AOK Rheinland/Hamburg haben am Mittwoch den Vertrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) vorgestellt.
AERZTEBLATT 10.06.09


09. Juni 2009

Patientenvollmachten: Vorsorge treffen für den Notfall
Mit der Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht stellen Bürger sicher, dass ihre Belange auch bei eigener Hilflosigkeit nach ihrem Willen geregelt werden.
Von FOCUS-MONEY-Redakteur Werner Müller
FOCUS-Online 09.06.09

Im Bundestag notiert: Stand der bundesweiten Einrichtung von Pflegestützpunkten
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/STO) Der Stand der bundesweiten Einrichtung von Pflegestützpunkten ist Thema einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (16/13242).
HIB Heute im Bundestag 174/2009, 09.06.09

Starke Beruhigungsmittel gefährden jeden dritten Demenzkranken
Zum neunten Mal veröffentlicht der Arzneimittel-Report der Gmünder ErsatzKasse die aktuellen Ausgabentrends und Daten zur Versorgungsqualität im Arzneimittelsektor.
PRESSEMITTEILUNG Gmünder ErsatzKasse 09.06.09

Demente werden absichtlich ruhig gestellt
Berlin (AZ) - Trotz riskanter Nebenwirkungen bekommen viele Demenzkranke in Deutschland statt einer guten Pflege viele Beruhigungsmittel.
AUGSBURGER ALLGEMEINE 09.06.09

Forscher kritisieren Verschreibungen der Ärzte: Demenzkranke erhalten zu oft Neuroleptika
Die Einnahme von Beruhigungsmitteln führt bei Demenzkranken häufig zu Infektionen, Schlaganfällen oder Infarkten.
NETZEITUNG.DE 09.06.09

Demenzkranke werden oft falsch gepflegt
Von Nina Grunsky
Hagen/Witten. Demenzkranke werde oft falsch behandelt und gepflegt. Zu häufig verordnen Ärzte ihnen starke Beruhigungsmittel. Zudem werden Forschungsergebnisse bei der Pflege der Patienten nicht berücksichtigt.
DER WESTEN.DE 09.06.09


08. Juni 2009

Merkel: Aktive Sterbehilfe ist keine Option
Leipzig – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich strikt gegen aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
AERZTEBLATT 08.06.09

Arzt, Patient und Sterben
Ratlosigkeit der Parlamentarier zu Patientenverfügungen: Das Unregelbare lässt sich juristisch nicht regeln.
Robert Leicht
TAGESSPIEGEL 08.06.09

Kassen werten arbeitslose Helfer für Demenzkranke als Erfolg
AERZTEBLATT 08.06.09


05. Juni 2009

Patientenverfügung: Zerreißprobe für das Gesetzesvorhaben
Richter-Kuhlmann, Eva
Im Streit um eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen ziehen die Parlamentarier alle Register.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(23), 05.06.09

Pflegebedürftigkeitsbegriff: Expertenbeirat legt Modellrechnungen vor
Hibbeler, Birgit
Die geplante Änderung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs könnte zu erheblichen Zusatzausgaben führen.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(23), 05.06.09

Pflegeeinrichtungen: "Pflege-TÜV" in der Kritik
Hibbeler, Birgit
Ab Juni sollen Heime und ambulante Dienste nach Schulnoten bewertet werden. Doch es gibt grundsätzliche Zweifel, ob das Bewertungssystem des MDK die Qualität der Einrichtungen überhaupt korrekt abbildet.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(23), 05.06.09

Hohe Kosten durch Mängel bei Versorgung von Demenzkranken
Berlin – Fehl- und Unterversorgung bei der Behandlung von Demenzkranken kosten die Krankenkassen mehrere Millionen Euro jährlich.
AERZTEBLATT.DE 05.06.09


04. Juni 2009

800 Briten wollen mit Dignitas sterben
Von Peter Nonnenmacher, London.
Immer mehr Briten sind Mitglieder bei Dignitas, weil Grossbritannien die Sterbehilfe schwer bestraft. Jetzt drängen Parlamentarier auf eine Reform.
TAGESANZEIGER.CH 04.06.09

Eine "gesetzliche Überregulierung" der Patientenverfügung vermeiden
Recht/Antrag
Berlin: (hib/BOB) Gegen eine "gesetzliche Überregulierung" der Patientenverfügung wenden sich 37 Abgeordnete der CDU/CSU-Fraktion, darunter Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), sowie die frühere Vizepräsidentin des Parlaments, Renate Schmidt (SPD), und ein Parlamentarier der Fraktion Die Linke in einem gemeinsamen Antrag (16/13262).
HIB Heute im Bundestag 171/2009, 04.06.09


03. Juni 2009

Jeder zweite Pflegende im Dauerstress: Wer kranke Angehörige betreut, darf die eigene Gesundheit nicht vergessen
Hamburg. Über zwei Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Fast die Hälfte von ihnen wird ausschließlich von den eigenen Angehörigen zu Hause versorgt. Wie sehr dies die Laienpfleger belastet, zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage in Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).
PRESSEMITTEILUNG Techniker Krankenkasse (TK) 03.06.09

TK-Studie: Pflege eines Angehörigen ist Stressfaktor Nummer eins
AERZTEBLATT.DE 03.06.09


02. Juni 2009

Patientenverfügungen: Gordischer Knoten
Bernard Bode
Entscheidung über Gesetz erneut vertagt. Nächster Termin: 18. Juni
Das Parlament Nr. 23-24 / 02.06.09

Sterben ist auch ein Stück Leben
Cordula Tutt
Seit Jahren wird um verbindliche Regeln für das Lebensende gestritten
Das Parlament Nr. 23-24 / 02.06.09

Zeitung: Hunderte Briten warten auf Sterbehilfe in der Schweiz
London – Fast 800 unheilbar kranke Briten stehen einem Zeitungsbericht zufolge auf der Warteliste der umstrittenen Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas.
AERZTEBLATT.DE 02.06.09

Hotline ins Jenseits
Von Almut Steinecke
In Deutschland sterben pro Jahr 800.000 Menschen - die Bestattung der Toten und die Trauer der Hinterbliebenen sind ein lukratives Geschäft. Da kommt mancher findige Unternehmer auf die sonderbarsten Ideen - wie das Handy, mit dem man Tote anrufen kann.
SPIEGEL Online 02.06.09

Neues GBE-Heft: Ausgaben und Finanzierung des Gesundheitswesens
Wie viel wird in Deutschland für Gesundheit ausgegeben? Wer trägt die Ausgaben? Für welche Leistungen wird wie viel gezahlt? Von welchen Einrichtungen werden die Leistungen erbracht? Wie viel wenden die privaten Haushalte für die Gesundheit auf? Das 45. Heft der Gesundheitsberichterstattung (GBE) mit dem Titel „Ausgaben und Finanzierung des Gesundheitswesens“ greift diese Fragen auf.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut RKI 02.06.09


01. Juni 2009

"Der Wunsch muss respektiert werden"
Ulla Schmidt zur Patientenverfügung
Birgitta Stauber-Klein
Dortmund. Seit fünf Jahren ringt der Bundestag um eine Regelung zur Patientenverfügung. Erneut wurde vergangene Woche die Abstimmung vertagt. Sven Frohwein sprach mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD).
DER WESTEN.DE 01.06.09

Stellungnahme zur Patientenverfügung - zum Entw. eines Dritten Gesetzes zur Änd. des Betreuungsrechts; zum Entw. eines Gesetzes zur Klarstellung der Verbindlichkeit von Patientenverfügungen-PVVG sowie zum Entwurf eines Gesetzes zur Verankerung der Patientenverfügung im Betreuungsrecht-Patientenverfügungsgesetz
Sozialverband Deutschland e.V., 04.05.09

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