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Neues vom 06.07.08: Bekenntnis zu Suizidbegleitung - Ex-Justizsenator Kusch entfacht neue Sterbehilfe-Debatte

Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat neuerlich eine Debatte über Sterbehilfe entfacht. Wie Kusch bei einer Pressekonferenz am 30. Juni mitteilte, hat er vergangenes Wochenende eine 79-jährige Frau aus Würzburg auf deren Wunsch beim Suizid begleitet. Die Frau war allerdings weder unheilbar krank, noch litt sie unter permanenten Schmerzen, sondern hatte nach eigener Aussage lediglich Angst vor dem Pflegeheim. Daher wollte sie ihr Leben selbst beenden. Sie starb schließlich durch eine Mixtur aus zwei Medikamenten, die sie sich selbst besorgt hatte. All dies habe die Frau laut Kusch absolut freiwillig getan. Bevor sie die Becher mit der tödlichen Dosis trank, habe er "aus Gründen der Straflosigkeit" zuvor den Raum verlassen. Zum Beweis für seine Aussagen hatte Kusch seinen letzten Besuch und ihr Sterben auf Video aufgenommen. Bei der Pressekonferenz zeigte er Ausschnitte der Video-Aufnahmen, die er unmittelbar vor dem Tod der Frau gemacht hatte. Die Sterbeszene selbst ersparte er den Medienvertretern. Zuvor berichteten Medien unter Berufung auf Kuschs Sprecher, Kusch hätte erstmals seinen kürzlich vorgestellten "Selbsttötungs-Automat" eingesetzt (siehe das Themenspecial vom 06.04.08: Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch stellt Selbsttötungsautomat vor). Dies wurde jedoch auf der Pressekonferenz von Kusch dementiert.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte unmittelbar nach bekannt werden des Falles Ermittlungen aufgenommen. Zunächst seien die Fakten zu sammeln und diese anschließend juristisch zu bewerten, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es sei u.a. zu prüfen, ob in dem Fall die Straftatbestände Tötung auf Verlangen beziehungsweise unterlassene Hilfeleistung erfüllt seien oder ob es sich um straffreie Beihilfe zum Selbstmord handele. Wie die Berliner Zeitung am 2. Juli dazu berichtete, erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Clemens Lückemann nach der Obduktion der Leiche, es handle sich in dem Fall um einen "normalen Suizid ohne rechtlich relevante Fremdbeteiligung".

Kritik an Kusch

Das Vorgehen und die Selbstinszenierung von Roger Kusch stießen bei Politikern, Ärzte- und Kirchenvertretern auf einhellige Ablehnung und scharfe Kritik. Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe sagte in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse" vom 2. Juli, es sei "zynisch und abstoßend, dass er eine alte Frau für seine Zwecke missbraucht hat." Kusch habe mit seiner Tat eine wirklich verheerende Botschaft gesendet: "Er legitimiert die Behauptung, dass das Leben in einem Heim nicht lebenswert ist." Damit lege er allen Menschen, die sich in einer vergleichbaren Situation wie die 79-Jährige befinden, nahe, sich ähnlich zu verhalten wie sie. So werde Suizid "zum Königsweg verklärt", kritisierte Hoppe. Das sei "ein Aufruf zur Selbsttötung".

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Beuß erklärte, was Roger Kusch der Öffentlichkeit vorstellte, sei an Verachtung des menschlichen Lebens nicht zu überbieten. "Eine Frau, die Angst davor hatte, irgendwann einmal ein Pflegefall zu werden, musste sterben, weil Herr Dr. Kusch seine extreme Eitelkeit durch öffentliche Selbstdarstellungen befriedigen muss." Auch andere Politiker und Kirchenvertreter, sowie die Deutsche Hospiz Stiftung und der Deutscher Hospiz- und Palliativverband übten scharfe Kritik und forderten, Kusch und anderen Sterbehilfe-Organisationen das Handwerk zu legen. Von Seiten der Unionsländer gibt es bereits einen neuerlichen Vorstoß, organisierte Sterbehilfe verbieten.

Bundesratsdebatte über ein Verbot kommerzieller Sterbehilfe

Vor dem Hintergrund des aktuellen Falls debattierte der Bundesrat Ende der Woche über einen Gesetzentwurf zum Verbot der kommerziellen und organisierten Suizidhilfe. Mehr dazu im Themenspecial zur Bundesratsdebatte am 04.07.08 über ein Verbot kommerzieller Sterbehilfe.
 

Pressemeldungen zu Roger Kusch und dem "assistierten Suizid"

18. Juli 2008

Gewerbliche Sterbehilfe: Nein
Stüwe, Heinz
Warum, so fragte eine Anruferin in einer WDR-Hörfunksendung kürzlich, kann ich, wenn ich meinem Leben ein Ende setzen will, nicht ebenso wie bei anderen Problemen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen?“
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(28-29) 18.06.08


17. Juli 2008

„Völlig unzureichend“
Ärztepräsident Hoppe beharrt auf Neuregelung bei der Spätabtreibung und beklagt Begriffsverwirrung in der Auseinandersetzung um die Sterbehilfe
DIE TAGESPOST 17.07.08


16. Juli 2008

Kusch: Sterbehilfe und christliches Weltbild kein Widerspruch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.07.08

Der Tod in Turnschuhen
Zu Besuch bei Doktor Kusch
Von Marcus Jauer
FAZ.NET 16.07.08

Aus der Sterbehilfe keine Pflicht machen!
Die Zustände in Alten- und Pflegeheimen müssen ebenso verbessert werden wie die schmerztherapeutischen Angebote in Krankenhäusern. Doch wir sollten uns hüten vor einer Stimmung, in der das Recht zum Sterben zur Pflicht wird.
von Claudia Becker
WELT Online 16.07.08


12. Juli 2008

Operation Fehlschlag
Wie die „lächelnde Guillotine“ Roger Kusch auch den besten Polit-Talk im Deutschen Fernsehen unbeschadet überstand
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 12.07.08


11. Juli 2008

Wer provoziert, verliert
"Hart aber fair" und Frank Plasberg gehen als große Gewinner in die Sommerpause – sind es aber nicht. Denn eigentlich ist die Sendung eine Stammtischrunde – nur schlimmer.
Von Matthias Kalle
TAGESSSPIEGEL 11.07.08

Der schnell verglühte Skandal
Kommentare: Zur Debatte über die Sterbehilfe
Von Ulrich Clauß
Merkwürdig rasch haben sich die ersten hohen Wellen der Empörung über einen schamlos öffentlich inszenierten Selbstmord wieder geglättet.
WELT Online 11.07.08


10. Juli 2008

Frank Plasberg und die Götter der Sterbehilfe
Late night: Hart aber fair
Wer war noch mal Roger Kusch? Mit der öffentlichen Inszenierung des Sterbens einer 79-jährigen Rentnerin hat sich Hamburgs geschasster Justizsenator dieser Tage in die Schlagzeilen katapultiert. Gestern nahm er Platz auf der Anklagebank bei „Hart aber fair". Doch die Sache ging anders aus als erwartet.
Von Antje Hildebrandt
WELT Online 10.07.08

Todesschwingen ausgebreitet, Diskussion erstickt
Von Christian Buß
Frank Plasberg gegen Roger Kusch: Der ARD-Nachhaker diskutierte mit dem Todesengel über Nächstenliebe und Sterbehilfe - und scheiterte wie alle anderen Medienprofis vor ihm an dieser Aufgabe.
SPIEGEL Online 10.07.08

„Hart aber fair“: Umsonst ist nicht mal der Tod
Zwischen Erlösung und Erlösen: Sterbehilfe ist ein Tabu. Schlimmer sind die Moralapostel.
Von Carin Pawlak
FOCUS-Online 10.07.08

Der verkaufte Tod
von Johannes Seibel
Lobbyisten der aktiven Sterbehilfe schreiben gerade dicke Schlagzeilen. Wie sie die abendländische Gesellschaft entsolidarisieren, wird leicht übersehen. Mit Folgen.
DIE TAGESPOST 10.07.08

Sterbehilfe: Kuschs Appell zum süßen und ehrenvollen Sterben
Von Frank Schirrmacher
FAZ.NET 10.07.08

„Lachen, wenn ich mich über die moralisierenden Kleingeister lustig machte“
Roger Kusch veröffentlicht den Abschiedsbrief der Frau, der er beim Selbstmord geholfen hat – Wo scheinbar letzte Gewissheit herrscht, schwindet Eindeutigkeit
Von Alexander Kissler
DIE TAGESPOST 10.07.08

Die Mär vom stets fröhlichen Senior
Sterbehilfe / Strafen gegen Kusch und Co. genügen nicht. Die Situation der Alten muss verbessert werden
Nach Umfragen will jeder achte Deutsche »eher Schluss machen«, als in ein Alten- oder Pflegeheim zu gehen.
Von Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr. 28, 10.07.2008

Streit um Sterbehilfe
Angst vor langem Leiden und großen Schmerzen. Sorgen, dass mit schnellem Tod auf Bestellung Kasse gemacht wird. Unsicherheit über rechtliche Grundlagen. Die Diskussion um Sterbehilfe ist geprägt von rechtlichen, humanen, ethischen und medizinischen Aspekten.
WDR.DE 10.07.08


09. Juli 2008

Niederländer veröffentlichen Sterbehilfe-Ratgeber auf Deutsch
Von Peter Wensierski
Die Politik debattiert noch über Sterbehilfe - da erscheint in Deutschland der erste wissenschaftliche Ratgeber zur Selbsttötung.
SPIEGEL Online 09.07.08


08. Juli 2008

Bundesärztekammer betont Unterschied zwischen Sterbehilfe und -begleitung
Berlin – Auf den Unterschied zwischen Sterbehilfe und Sterbebegleitung hat die Bundesärztekammer (BÄK) hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.07.08

Hoppe: Sterbehilfe und Sterbebegleitung scharf voneinander abgrenzen
Berlin. Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe warnt davor, Sterbehilfe mit Sterbebegleitung gleichzusetzen. Beide Begriffe müssten scharf voneinander abgegrenzt werden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 08.07.08


07. Juli 2008

Sterbehilfe-Verein kündigt begleiteten Selbstmord an
Die Sterbehilfeorganisation Dignitate will in Deutschland bald mit einem begleiteten Suizid einen Präzedenzfall schaffen, um eine Klärung der Rechtslage zu erzwingen. Das kündigte die Organisation an.
BERLINER MORGENPOST 07.07.08

Sterbehilfe: Ratlosigkeit im Bundesrat
Hans-Jürgen Leersch
Die Länder können sich nicht auf ein Gesetz gegen kommerzielle Beihilfe zum Suizid einigen. Noch in diesem Jahr soll es einen neuen Anlauf geben
DAS PARLAMENT Nr. 28 / 07.07.08

Menschenfreund oder Geschäftemacher? Was Sterbehelfer Kusch der Öffentlichkeit verschweigt
REPORT Mainz 07.07.08, dort als Text- und Videobeitrag

06. Juli 2008

Dignitate will Präzedenzfall schaffen
Die deutsche Ableger der Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas will in Deutschland ein Exempel statuieren: Die Organisation hat die ärztliche Begleitung eines Suizids angekündigt.
FOCUS Online 06.07.08


05. Juli 2008

Vorerst kein Gesetz zur Sterbehilfe
Die Strafen für organisierte Sterbehilfe sind vom Tisch. Von der harten Linie des Gesetzentwurfs blieb wenig übrig - es geht nur noch um gewerbliche Aktionen.
Von Albert Funk
TAGESSPIEGEL 05.07.08

Sterbehilfe: Wir sind so frei
Es ist ein Hohn, unter welchen Bedingungen in Deutschland Menschen oft sterben müssen. Doch nichts und niemand gibt einem das Recht, dem Tod die Tür zu einem anderen Menschen aufzuschließen. Der Tod ist eine Grenzerfahrung. Man erfährt durch ihn auch eigene Grenzen.
Ein Kommentar von Malte Lehming
TAGESSPIEGEL 05.07.08

Die Routiniers des Todes
Kommentar von Jutta Kramm
Für die meisten Menschen ist es eine Vorstellung, die sie lieber verdrängen: Wie es wohl ist, alt zu werden und schwach, wie es sich anfühlt, gebrechlich zu sein und auf Hilfe oder Pflege angewiesen,...
BERLINER ZEITUNG 05.07.08

Sterbehilfe: Warum uns mehr fehlt als ein Gesetz
Von Ulf Poschardt
Ein Plastinator, der Leichen ausstellt, ein Ex-Senator, der sich öffentlich als Sterbehelfer inszeniert: Die Haltung der Deutschen zum Tod schwankt zwischen Obsession und Verdrängung. Viele Menschen suchen die Flucht vor ihrer eigenen Sterblichkeit. Die Politik soll helfen – aber das reicht nicht.
WELT Online 05.07.08

Eine Bitte um Hilfe zwischen Leben und Tod
von Romanus Otte, Stellv. Chefredakteur WELT AM SONNTAG
Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben frei zu gestalten, und dazu gehört auch sein Sterben. Es ist ein Irrweg, das private Leben von der Kindererziehung über die Ernährung bis zur persönlichen Klimabilanz ständig zu politisieren und gesellschaftlichen Entwürfen unterwerfen zu wollen.
WELT Online Debatte 05.07.08

Käßmann kritisiert Kusch
Hannovers Landbischöfin Käßmann zeigt sich empört über den jüngsten Sterbehilfe-Fall und wirft Ex-Senator Kusch vor, „sich selbst zu inszenieren“.
FOCUS Online 05.07.08

Friedman blamiert "Todesengel Kusch"
Ex-Justizsenator in Talk-Show in die Enge getrieben
Stephanie Lamprecht
HAMBURGER MORGENPOST 05.07.08

Hubert Hüppe diskutiert mit Roger Kusch im Deutschlandfunk
Köln (kobinet) Der christdemokratische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, Berichterstatter seiner Fraktion im Gesundheitsausschuss für medizinische Grundsatzfragen und Bioethik, wird am Montag in der Zeit von 10.10 Uhr bis 11.30 Uhr live mit Roger Kusch im Deutschlandfunk diskutieren.
KOBINET-Nachrichten 05.07.08

Dem Elend des Alters ins Auge sehen
Leitartikel: Pflegeheime und die Realitätsflucht der Politik
Von Gerd Held
Wenn Ulla Schmidt (SPD) etwas zu ihrer Sache macht, ist die freundlich lächelnde Demagogie oft mit von der Partie. Jetzt geht es um die Pflegeeinrichtungen.
WELT Online 05.07.08


04. Juli 2008

Ermutigung zum Suizid?
Fünf Bundesländer wollen organisierte Sterbehilfe bestraft sehen. Die Materie ist kompliziert: Was ist aktive und was ist passive Sterbehilfe - was indirekte Sterbehilfe und was Beihilfe zum Suizid? Ein Überblick zur aktuellen Lage.
Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 04.07.08

Bis zur letzten Stunde
Freiheitsrecht oder Mord? Sterbebegleitung ist endlich ein Thema - aber noch immer bleiben 87 Prozent der Betroffenen vor dem Tod ohne Hilfe. Doch es tut sich auch einiges.
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 04.07.08

Strafe für geistige Sterbehilfe?
Gesetzentwurf im Bundesrat
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET 04.07.08

Debatte um Sterbehilfe: Die Kunst des Sterbens
Früher hatten die Menschen Angst vor dem Tod, heute haben sie Angst vor dem Sterben. Niemanden nimmt ihm diese Angst. Die Kunst des Sterbens ist verlorengegangen.
Ein Kommentar von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 04.07.08

Bundesärztekammer begrüßt Verbot von gewerblicher Sterbehilfe
Ärzte-Präsident Hoppe: Beihilfe zum Suizid ist für Ärzte nicht vertretbar
Moderation: Friedbert Meurer
DEUTSCHLANDRADIO 04.07.08

"Dem Geschäft mit dem Tod muss Einhalt geboten werden“
Unionsgeführte Länder wollen gewerbliche Sterbehilfe unter Strafe stellen
Moderation: Hanns Ostermann
Thüringens Justizministerin Marion Walsmann (CDU) hat die Initiative mehrerer unionsgeführter Bundesländer zum Verbot gewerblicher Sterbehilfe als notwendig verteidigt.
DEUTSCHLANDRADIO 04.07.08

Ein "mit heisser Nadel" gestrickter Gesetzentwurf zur Sterbehilfe dient niemandem
Zur heutigen Entscheidung im Bundesrat ueber ein Gesetzesvorhaben zum Verbot von aktiver Sterbehilfe in Deutschland erklaert der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Christian Kleiminger:
Wir begruessen, dass der Bundesrat die Abstimmung ueber einen Gesetzentwurf zum Verbot gewerblicher Suizidhilfe heute vertagt hat.
PRESSEMITTEILUNG Christian Kleiminger, MdB SPD 04.07.08

Begleitung in der letzten Lebensphase statt Sterbehilfe
bpa lehnt aktive Sterbehilfe grundsätzlich ab
„Niemand darf sich als Herr über Leben und Tod inszenieren! Sterbehilfe lehnen wir ab,“ kommentiert Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) die öffentliche Diskussion um organisierte Sterbehilfe.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) 04.07.08 (PDF-Format)

Hier wird die Asche der toten Rentnerin begraben
Von Jörg Völkerling
Würzburg – Ex-Senator Roger Kusch (53) machte aus ihrem Tod eine Show – die Beerdigung von Bettina S. († 79) wird das Gegenteil sein:
BILD.DE 04.07.08

Helfen, wenn nichts mehr hilft
Von Nicole Simon
Aktive Sterbehilfe lehnt er ab: Boris Zernikow kümmert sich um todkranke Patienten - und darum, dass die wenige Zeit, die ihnen bleibt, möglichst lebenswert ist. Zernikow hat den weltweit ersten Lehrstuhl für Kinder-Palliativmedizin. Täglich steht er vor der Frage: Wie erklärt man einem Kind, dass es bald sterben wird?
STERN.DE 04.07.08


03. Juli 2008

Ein Fall für die Koalition
Die große Koalition streitet über den Umgang mit organisierter Sterbehilfe: Die Union will ein Verbot organisierter Suizidbegleitung - SPD-Fraktionschef Struck warnt vor überstürzten Reaktionen. Nun wird im Bundesrat um einen Gesetzentwurf zum Thema gerungen.
Von Albert Funk, Dieter Hanisch und Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 03.07.08

Parteien streiten über Sterbehilfe-Verbot
Ärztepräsident Hoppe fordert Strafbarkeit organisierter Beihilfe zum Selbstmord – Nationaler Ethikrat will abwarten
DIE TAGESPOST 03.07.08

Merkel will nach dem Fall Kusch Rechtslage prüfen lassen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.07.08

"Das ist eine Bedrohung"
Karlheinz Wichmann, Präsident der Gesellschaft für Humanes Sterben, über die Bundesratspläne zum Verbot jegliche organisierte Sterbehilfe.
TAGESSPIEGEL 03.07.08

Kusch will weiter Sterbehilfe leisten
Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat seine umstrittene Sterbehilfe für eine Rentnerin verteidigt.
FOCUS Online 03.07.08

Strafrecht zur Sterbehilfe reicht aus
BERLIN. Zur morgigen Abstimmung im Bundesrat über das strafrechtliche Verbot von so genannten Sterbehilfeorganisationen erklären die rechtspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Sprecher für Palliativmedizin Michael Kauch:
Die Gesetzesinitiative der Länder Bayern und Baden-Württemberg ist auch nach einer Überarbeitung aus Sicht der FDP-Bundestagsfraktion nicht zustimmungsfähig.
PRESSEMITTEILUNG Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Michael Kauch, MdBs FDP 03.07.08

„Kusch und Co. das mörderische Handwerk legen“ - Kammerpräsident Windhorst fordert Verbot der geschäftsmäßigen Hilfe zur Selbsttötung
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Westfalen-Lippe 03.07.08

Sterbehilfe: Warum einsame Senioren den Tod suchen
Von Matthias Kamann
Der Tod von Bettina S., die sich von Ex-Senator Kusch beim Suizid helfen ließ, hat die Debatte um Sterbehilfe neu angefacht. Dabei ist der Fall der gesunden Frau für diese Debatten nicht geeignet. Er wirft vielmehr ein Licht auf ein anderes Phänomen: Alte Menschen wollen lieber sterben als ins Heim ziehen.
WELT Online 03.07.08

Mein Wille geschehe
Sterbehilfe - Der ehemalige Justizsenator Kusch begleitete eine 79-jährige Frau bei ihrem Suizid. Doch ob Verbote oder gar Strafen solche Fälle verhindern, ist in der Politik heftig umstritten.
Jörg Michel, Jan Thomsen
BERLINER ZEITUNG 03.07.08

"Strafrecht hilft nicht"
Sterbehilfe - Der ehemalige Justizsenator Kusch begleitete eine 79-jährige Frau bei ihrem Suizid. Doch ob Verbote oder gar Strafen solche Fälle verhindern, ist in der Politik heftig umstritten.
Jörg Michel
Interview mit Edzard Schmidt-Jortzig, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates
BERLINER ZEITUNG 03.07.08

Hoffen aufs Gericht
Eva Dorothée Schmid
BERLIN. Als der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold im Herbst ankündigte, man wolle im Großraum Berlin einen Schwerkranken beim Selbstmord begleiten, um dadurch einen Präzedenzfall zu schaffen, machte er den deutschen Ableger der Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas schlagartig bekannt.
BERLINER ZEITUNG 03.07.08

„Menschen entscheiden nicht über Menschen“
CDU-MdB Stephan Eisel: Selbstmord-Hilfe durch Ex-Parteimitglied Roger Kusch hat mit der Union nichts zu tun
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Rentnerin beim Selbstmord geholfen. Er war bis 2006 über dreißig Jahre lang Mitglied der CDU gewesen. Was das für die Partei heißt, hat Johannes Seibel den CDU-Bundestagsabgeordneten Stephan Eisel gefragt, früher unter anderem Redenschreiber von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl, zuletzt Leiter der Hauptabteilung Politische Bildung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
DIE TAGESPOST 03.07.08

„Kein Recht auf aktive Sterbehilfe“
Würzburger Bischof Hofmann und Kölner Katholikenverband kritisieren Vorgehen Kuschs
DIE TAGESPOST 03.07.08

Kein Recht auf Selbstmord
Von Stefan Rehder
„Jeder hat das Recht auf Leben“, heißt es in Artikel 2 des Grundgesetzes. Eine Pflicht zu leben kennt die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland nicht.
DIE TAGESPOST 03.07.08

Friedlich sterben lassen
Was braucht der Mensch am Lebensende? Eine Diskussion im Berliner Johannesstift.
Von Rosemarie Stein
TAGESSPIEGEL 03.07.08


02. Juli 2008

Keine Kommerzialisierung von Selbsttötung
Menschenverachtende Praxis von Sterbehilfeorganisationen nicht weiter dulden
Anlässlich der Gesetzesinitiative zum Verbot der gewerbsmäßigen Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung im Bundesrat erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach MdB und die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB:
Die Initiative, mit der die Länder die gewerbsmäßige Beihilfe zum Suizid verbieten möchten, wird mit Nachdruck unterstützt.
PRESSEMITTEILUNG Wolfgang Bosbach und Ingrid Fischbach, MdBs CDU 02.07.08

Nach Kuschs Sterbehilfe verschärfen sich die Diskussionen in der Koalition
FOCUS Online 02.07.08

Koalition streitet über Sterbehilfe-Verbot
Reichen die geltenden Gesetze, um geschäftsmäßige Sterbehilfe zu unterbinden? CDU und SPD sind in dieser Frage uneins. Fraktionsvize Bosbach wirft dem Koalitionspartner Tatenlosigkeit vor.
FOCUS Online 02.07.08

Merkel ist "absolut gegen aktive Sterbehilfe"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich klar gegen eine aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
TAGESSPIEGEL 02.07.08

Sterbehilfe: Kusch weist Kritik von sich
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat seine umstrittene Sterbehilfe verteidigt. Der Hamburger Senat erwägt derweil eine Aberkennung von Kuschs Pensionsansprüchen.
FOCUS Online 02.07.08

Sterbehelfer Kusch droht Pensionsverlust
Nach seiner umstrittenen Sterbehilfe droht dem Hamburger Ex-Senator Roger Kusch die Aberkennung seiner Pension. Der Senat prüfe diesen Schritt. Kusch selbst gibt sich wenig beeindruckt – er will wieder Sterbehilfe leisten.
WELT Online 02.07.08

Roger Kusch - auch strafrechtlich kaum zu fassen
Von Frank Pergande und Wulf Schmiese
FAZ.NET 02.07.08

Selbsttötung, keine Sterbehilfe
Staatsanwaltschaft sieht im Todesfall einer 79-jährigen Rentnerin gewöhnlichen Suizid
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 02.07.08

Ex-Senator Kusch will es wieder tun
Der Hamburger Ex-Senator will für seine Hilfe bei der Selbsttötung einer 79-jährigen Frau zwar kein Geld genommen haben, in künftigen Fällen sehe er das jedoch anders. Unklar ist, ob die geplante Länderinitiative gegen Sterbehilfe Zahlungen völlig verhindern kann.
NETZEITUNG.DE 02.07.08

Kommentar: Roger Kusch, der Profiteur des Todes
Hamburgs Ex-Senator Roger Kusch hat eine alte Frau in den Tod begleitet. Das Thema Sterbehilfe ist plötzlich wieder in aller Munde, Politiker fordern ein Verbot. stern-Redakteur Oliver Link lässt die vergangenen Tage Revue passieren und benennt den einzigen Profiteur.
STERN.DE 02.07.08

Wenn der tödliche Cocktail droht
Ein Kommentar von Mechthild Löhr / Christdemokraten für das Leben (CDL) zum Medienauftritts des Ex-Politikers Roger Kusch, der mit einer Selbsttötungsmaschine durch Altenheime reist
KATH.NET 02.07.08

Die Selbstmörderin und die Angst vor dem Heim
Von Ulrich Clauß
Bettina S. war in Würzburg eine engagierte Frau. Sie interessierte sich für Fortschritt und die Zukunft. Und doch beging die 79-Jährige Selbstmord mit Hilfe von Roger Kusch. Sie ist Opfer des Sterbehilfe-Aktivisten - und auch Täterin in eigener Sache. Das wirft ein Licht auf die Furcht vor der Existenz im Pflegeheim.
BERLINER MORGENPOST 02.07.08

Kusch entsetzt die Senioren
Von Kety Quadrino
Ein Ungeheuer, das "über Leichen geht" - so sehen die Bewohnerinnen eines Altenpflegeheims in Tübingen Roger Kusch. stern.de hat mit ihnen über die Sterbehilfe-Aktion des ehemaligen Hamburger Justizsenators gesprochen.
STERN.DE 02.07.08

Hoppe: "Das ist ein Aufruf zur Selbsttötung"
"Herrn Kusch geht es offenbar darum, sich selbst in Szene zu setzen. Es ist zynisch und abstoßend, dass er eine alte Frau für seine Zwecke missbraucht hat", sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse"
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 02.07.08

Ethikrat befürwortet stärkere Kontrolle in der Sterbehilfe
Schmidt-Jortzig: Verschärfung des Strafrechts hilft nicht weiter
Moderation: Hanns Ostermann
In der Debatte um aktive Sterbehilfe hat sich der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Edzard Schmidt-Jortzig, gegen eine Verschärfung des Strafrechts ausgesprochen.
DEUTSCHLANDRADIO 02.07.08


01. Juli 2008

Beihilfe zum Suizid im Sommerloch
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hilft Rentnerin beim Selbstmord – Motiv: „Angst vor einem Leben im Pflegeheim“
DIE TAGESPOST 01.07.08

Empörung über „assistierten Suizid“
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.07.08

Der Tabubruch des Roger Kusch
Sterbehilfe: Ein unterstützter Suizid in Würzburg entfacht die Debatte neu
Von Florian Hanauer Und Matthias Kamann
Wie Hamburgs Ex-Justizsenator einer Frau beim Suizid geholfen hat und ihr Sterben anschließend vorführt
DIE WELT 01.07.08

Sterbehilfe, Roger Kusch und die Pharisäer
Florian Rötzer
Ex-Senator Roger Kusch hat einer 79-Jährigen Beihilfe zur Selbsttötung geleistet, um die rechtliche Klärung der Sterbehilfe zu erzwingen
TELEPOLIS 01.07.08

Dr. Kusch hilft Menschen beim Sterben
Von Uli Fricker
Wer ist Roger Kusch? Leistet er Sterbehilfe gegen Bares oder aus purer Mitmenschlichkeit? Fragen an den ehemaligen Hamburger Justizsenator und umstrittensten Sterbehelfer Deutschlands.
SUEDKURIER.DE 01.07.08

Selbsttötung aus Angst vorm Pflegeheim
Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch hilft einer Rentnerin beim Sterben - und löst Empörung aus
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 01.07.08

Sterbehilfe: Sirup gegen den schlechten Geschmack
Von Oliver Tolmein
Bettina Schardt wurde keine achtzig Jahre alt. Sie war nicht schwer krank, sie litt nicht unter Schmerzen.
FAZ.NET 01.07.08

Länder streiten über Sterbehilfe-Gesetz
Von Annett Meiritz
An Roger Kuschs Todesvideo hat sich die heikle Debatte über Sterbehilfe neu entzündet. Ein Vorstoß mehrerer Bundesländer gewinnt an Brisanz: Sie wollen gewerbliche oder organisierte Suizidhilfe verbieten lassen - doch das Vorhaben stößt auf Widerspruch.
SPIEGEL Online 01.07.08

"Geschäfte mit dem Tod verhindern"
Unionsländer wollen organisierte Sterbehilfe verbieten
TAGESSCHAU.DE 01.07.08

Sterbehilfe: Union bringt Anti-Kusch-Gesetz auf den Weg
Nachdem Hamburgs Ex-Senator Roger Kusch eine neue Diskussion um die Sterbehilfe entfacht hat, bringen mehrere Bundesländer eine Gesetzesinitiative auf den Weg.
WELT Online 01.07.08

Bundesrat: Länder fordern Strafen für organisierte Sterbehilfe
Politiker und Ärzte reagieren empört auf die Sterbehilfe des ehemaligen Hamburger Justizsenators Roger Kusch. Mehrere Bundesländer wollen organisierte Sterbehilfe künftig mit Freiheitsstrafen ahnden.
Von Nathalie Waehlisch und Martin Roy, ddp
TAGESSPIEGEL 01.07.08

Länder wollen organisierte Sterbehilfe bestrafen
Gesetz in Bundesrat - Ärzte und Politiker entsetzt über Kusch
ZDFheute.de 01.07.08

Die Antwort auf aktive Sterbehilfe ist der Ausbau von Palliativversorgung in Deutschland
Anlaesslich des ersten Falls von aktiver Sterbehilfe in Deutschland erklaeren der zustaendige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Christian Kleiminger sowie die gesundheitspolitische Sprecherin Carola Reimann:
Aktive Sterbehilfe lehnen wir strikt ab, ganz gleich ob durch Medikamente oder unmenschliche Toetungsautomaten.
PRESSEMITTEILUNG Christian Kleiminger und Carola Reimann, MdBs, SPD 01.07.08


30. Juni 2008

Roger Kusch und der Tabubruch Sterbehilfe
Von Florian Hanauer und Matthias Kamann
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Frau beim Suizid geholfen. Er dokumentierte ihr Sterben per Video. Ob Kusch sich mit seinem Handeln strafbar macht, ist umstritten. Klar ist aber: Während die Politik um klare Regeln für die Sterbehilfe ringt, finden Sterbewillige immer neue Wege, ihren Wunsch umzusetzen.
WELT Online 30.06.08

Roger Kuschs Sterbehilfe ruft Entsetzen hervor
Von Florian Hanauer
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer 79-Jährigen Sterbehilfe geleistet, um sie von der Angst vor dem Pflegeheim zu erlösen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob der Fall ein strafrechtliches Nachspiel hat. Für Politiker und Vertreter der Kirche ist aber schon klar: Kusch geht es gar nicht um das Leid todkranker Menschen.
WELT Online 30.06.08

Ex-Senator Kusch nach Sterbehilfe-Fall in der Kritik
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08

Tod auf Bestellung, Service inklusive
Von Annett Meiritz
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Rentnerin dabei geholfen, zu sterben - und ihren Tod gefilmt. Der öffentlichkeitswirksame Einsatz ist Teil eines grotesken Feldzugs für eine "Autonomie am Lebensende".
SPIEGEL Online 30.06.08

Roger Kusch zurück vom Totenbett
Der Hamburger Ex-Senator hat öffentlich bekannt, bei einem Suizid assistiert zu haben - und Ausschnitte von Gesprächen gezeigt, die er mit der Betroffenen geführt hat. VON DANIEL WIESE
TAZ 30.06.08

Der seltsame Dr. Tod
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben bei einer 79-jährigen Frau aus Würzburg Sterbehilfe geleistet – als politisches Signal, wie er sagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt
ZEIT online 30.06.08

Doktor Kusch und der Tod
Von Tonio Postel
Es ist eine bizarre Aktion, mit der sich der im politischen Nirwana verschwundene Hamburger Ex-Senator Roger Kusch wieder ins Rampenlicht drängt: Er hat den Selbstmord einer 79-Jährigen in Würzburg begleitet. Nun erläuterte er die Umstände. Von allen Seiten prasselt Kritik auf ihn ein, die Justiz ermittelt.
STERN.DE 30.06.08

„Keine Lust mehr“
Nach seiner Sterbehilfe hat Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch ein Video der lebensmüden Rentnerin gezeigt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Von FOCUS-Korrespondentin Birte Siedenburg und FOCUS-Korrespondent Hubert Gude, Hamburg
FOCUS Online 30.06.08

Hamburg: Beihilfe zum Suizid, aber ohne Selbstmord-Maschine
Der Hamburger Ex-Politiker Roger Kusch hat erstmals Beihilfe zum Suizid geleistet, allerdings ohne seinem Suizid-Automat, sagt er. Die Verstorbene wollte nicht ins Pflegeheim.
DIEPRESSE.COM 30.06.08

Sterbehilfe-Verfechter begleitet Selbstmord einer 79-Jährigen
Im März vorgestellte Selbsttötungs-Maschine kam nicht zum Einsatz
ZDFheute.de 30.06.08

Kusch hat Sterbehilfe geleistet
Hamburg – Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat einer sterbewilligen Frau geholfen, sich zu töten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08

Hamburger Ex-Senator brüstet sich mit Sterbehilfe
Der ehemalige Justizsenator Roger Kusch will einer kranken Frau aus Süddeutschland bei ihrem Tod assistiert haben. Dafür hatt e er eine eigene Maschine entwickelt, die aber nach eigenen Angaben nicht zum Einsatz kam.
Von Dieter Hanisch, Hamburg
TAGESSPIEGEL 30.06.08

Gestatten: Dr. Tod
Roger Kusch, langjähriger Christdemokrat und einstiger Hamburger Justizsenator, liebt offenbar Skandale. Konsequent verfolgt er seine dritte Karriere als Sterbehelfer - und provoziert die Gesellschaft.
Von Dorothea Grass
SUEDDEUTSCHE.DE 30.06.08

Ermittlungen: Ex-Senator Kusch leistete Sterbehilfe
Der Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigener Aussage einer Frau Sterbehilfe geleistet, die Angst vor einem Leben im Pflegeheim hatte.
WELT Online 30.06.08

Kusch pervertiert Grundgedanken der Sterbehilfe
Kommentar von Jörn Lauterbach
Lange Zeit war es Roger Kusch gelungen, die Öffentlichkeit über seine Motive im Unklaren zu lassen. Doch sein bizarrer Auftritt nach dem Tod der 79-Jährigen hat die Hintergründe seiner Tat verdeutlicht. Nun wird es an den Gerichten sein, diesen Mann zu stoppen.
WELT Online 30.06.08

Hospiz-Stiftung: Kusch will mit Sterbehilfe öffentliche Aufmerksamkeit erregen
FOCUS Online 30.06.08

Deutsche Hospiz Stiftung: Kusch verwischt Unterschied zwischen Sterben und Töten
Narzisstische Selbstdarstellung statt echter Auseinandersetzung um Würde am Lebensende
Berlin. „Laut unserer Verfassung gibt es ein Recht auf Leben und es gibt ein Recht auf Sterben. Es gibt aber kein Recht auf Tötung“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, zu den aktuellen Ereignissen um den ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 30.06.08

Aktivitäten zur organisierten Sterbehilfe unterbinden – DHPV hält gesetzliche Regelung für notwendig
PRESEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband DHPV 30.06.08 (PDF-Format)

Herr über Leben und Tod
Der ehemalige Hamburger Justizsenator Kusch hat einer Frau beim Sterben geholfen. Die Kritik und eine mögliche Strafverfolgung fechten ihn nicht an. Im Gegenteil: Er würde es wieder tun.
SUEDDEUTSCHE.DE 30.06.08

Sterben und sterben lassen
Beim Sterben geholfen: Roger Kusch darf sich nicht beklagen, wenn wieder einmal Empörung auf ihn herunterprasselt. Der frühere Hamburger Innensenator wirkt selbstgefällig und eitel - sein Anliegen ist aber richtig.
Ein Kommentar von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 30.06.08

„Auf dem Irrweg“
Roger Kusch - Hamburgs Ex-Justizsenator hat Sterbehilfe geleistet
DOMRADIO 30.06.08

Sie starb durch Kuschs Automaten
Sterbehilfe Verein des Ex-Senators bestätigt ersten Fall
Der Rechtsanwalt Roger Kusch rechnet mit einem Strafverfahren: "Dem werde ich mich stellen." Heute will er an die Öffentlichkeit.
HAMBURGER ABENDBLATT 30.06.08


29. Juni 2008

"Wir wollen keinen Sterbemarkt"
Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) über ihren Kampf gegen aktive Sterbehilfe, über alte Menschen als hilflose Opfer und den Tod ihrer 82-jährigen Mutter
Das Gespräch führte Till-reimer Stoldt
WELT Online 29.06.08

Kusch will Film von geleisteter Sterbehilfe zeigen
Von Oliver Schirg und Andre Zand-Vakili
Hamburgs ehemaliger Justizsenator Roger Kusch hat am 28. Juni 2008 Sterbehilfe geleistet. Der Ex-Senator habe einer Frau in Süddeutschland beim Sterben geholfen, sagte ein Kusch-Sprecher zu WELT ONLINE.
WELT Online 29.06.08

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