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www.Sterbehilfe-Debatte.de

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Hospizarbeit
contra Sterbehilfe, Euthanasie

Symbolbild Engel

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Informationsportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland finden Sie in übersichtlich gebündelter Form Informationen zur Debatte über Patientenverfügungen, Vorsorgevollmacht, menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Hospizarbeit contra Sterbehilfe / Euthanasie. Damit möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die laufenden Debatten zu informieren und eigene Standpunkte zum Thema "Sterben in Würde" zu entwickeln bzw. zu vertiefen.

Mehr zum Anliegen und den Inhalten dieser Seite finden Sie in der Einführung in die Thematik Sterbehilfe und angrenzende Bereiche.
 

Neues / Aktuelle Debatten

Ständig aktuelle Neuigkeiten zur Sterbehilfe-Debatte und angrenzende Bereiche finden Sie auch im Pressespiegel.

25.08.16: Urteil Bundesverfassungsgericht: Die Beschränkung ärztlicher Zwangsbehandlung auf untergebrachte Betreute ist mit staatlicher Schutzpflicht nicht vereinbar

Es verstößt gegen die Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, dass hilfsbedürftige Menschen, die stationär in einer nicht geschlossenen Einrichtung behandelt werden, sich aber nicht mehr aus eigener Kraft fortbewegen können, nach geltender Rechtslage nicht notfalls auch gegen ihren natürlichen Willen ärztlich behandelt werden dürfen. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit einem am 25.08.16 veröffentlichtem Beschluss entschieden.

Der Gesetzgeber habe die festgestellte Schutzlücke unverzüglich zu schließen. Mit Rücksicht darauf, dass die geltende Rechtslage auch bei lebensbedrohenden Gesundheitsschäden die Möglichkeit einer Behandlung gänzlich versagt, hat der Senat für stationär behandelte Betreute, die sich einer ärztlichen Zwangsbehandlung räumlich nicht entziehen können, die vorübergehende entsprechende Anwendung des § 1906 Abs. 3 BGB bis zum Inkrafttreten einer Neuregelung angeordnet.

Mehr dazu in der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts vom 25.08.16


16.07.16: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) fordert: Den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in die Lehrpläne aufnehmen

Banner Belthospiztag 2016Kinder erleben heute kaum noch ein Sterben im familiären Kontext. Trotzdem sind sie mit Verlusterfahrung, Trauer und schwerer Krankheit im eigenen sozialen Umfeld konfrontiert. Anlässlich der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Fachtagung „Bildungs-Gut Hospiz“ fordert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) daher, es Kindern und Jugendlichen im Rahmen der schulischen Ausbildung zu ermöglichen, den Umgang mit Verlust, Trauer, Tod und Sterben zu erlernen und Wissen über die Möglichkeiten der hospizlichen Betreuung und Begleitung am Lebensende zu erlangen. Dies teilte der Verband am 08.06.16 in einer Presseaussendung mit.

Mehr in der DHPV-Mitteilung: Den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in die Lehrpläne aufnehmen


16.06.2016: 15. Juni 2016: Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen

Am 15. Juni 2016 ist der "Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen". Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) klärt über Gewalt in der Pflege auf und startet die deutschlandweite Aktion #PflegeOhneGewalt

Mehr zum Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen und die Aktion des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP)


14.06.16: Hinweis in eigener Sache:

Seit November 2015 wurde diese Rubrik auf diesem rein ehrenamtlich betriebenen Portal aus privaten Gründen nicht mehr aktualisiert. Wir bitten um Verständnis. Ab sofort wird dies schrittweise nachgeholt und die Rubbrik wieder regelmässig gepflegt.


12.05.16: Vor Weltkonferenz Euthanasie 2016: Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor Ausbreitung der aktiven Sterbehilfe

Vor der Amsterdamer Weltkonferenz Euthanasie 2016 warnt die Deutsche Stiftung Patientenschutz vor einer weiteren Zunahme aktiver Sterbehilfe in den Beneluxstaaten. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" am 12.05.16 sagte Vorstand Eugen Brysch: "Offenkundig ist Töten ansteckend."

Mehr zu: Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor Ausbreitung der aktiven Sterbehilfe


01.05.16 Niederländisches Gesundheitsministerium finanziert Studie zur Zulassung der Sterbehilfe für Kinder

Flagge NiederlandeDie us-amerikanische Internetseite www.lifesitenews.com meldet, dass die niederländische Gesundheitsministerin Edith Schippers in der vergangenen Woche angekündigt hat, 400.000 Euro für eine wissenschaftliche Untersuchung zur Euthanasie an Kindern bereitzustellen. Damit kommt die Ministerin einer Anfrage der Niederländischen Vereinigung von Kinderärzten (NVK) nach. Der Verband hatte im Juni 2015 die Gesundheitsministerin darum gebeten, den sogenannten „Gnaden-Tod“ („mercy-killing“) auch für Kinder zwischen 1 und 12 Jahren zu legalisieren.

Mehr zur niederländischen Studie zur Zulassung der Sterbehilfe für Kinder


20.02.16: Gescheitert: Verfassungsbeschwerde gegen den „Pflegenotstand“ nicht zur Entscheidung angenommen

Mit am 19.02.16 veröffentlichtem Beschluss hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde gegen den sogenannten „Pflegenotstand“ nicht zur Entscheidung angenommen. Die Beschwerdeführer, sechs Seniorinnen und Senioren, wollten gerichtlich feststellen lassen, dass die gegenwärtigen staatlichen Maßnahmen zum Schutze der Grundrechte von Pflegeheimbewohnern nicht genügen und der Staat zur Abhilfe und kontinuierlichen Überprüfung verpflichtet ist.

Das höchste Gericht sah die Verfassungsbeschwerde unzulässig an, da eine Verletzung einer grundrechtlichen Schutzpflicht durch grundgesetzwidriges Unterlassen des Gesetzgebers sowie die eigene und gegenwärtige Betroffenheit der Beschwerdeführer nicht hinreichend substantiiert vorgetragen worden sei.

Mehr im Themenspecial zur abgelehnten Verfassungsbeschwerde gegen den Pflegenotstand


09.01.16: Urteil des Bundesverfassungserichts: Neuer Sterbehilfeparagraf bleibt in Kraft

Erfolgloser Antrag auf einstweilige Anordnung gegen die Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung
Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den seit 10. Dezember 2015 gültigen § 217 des Strafgesetzbuches (StGB) abgelehnt. Der Beschluss beruht auf einer Folgenabwägung:
PRESSEMITTEILUNG Bundesverfassungsgericht 08.01.16

Solange Sterbehilfe ein Geschäft ist, bleibt sie verboten
Die Mitglieder eines Suizid-Vereins scheitern mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht - vorerst
von Jost Müller-Neuhof
TAGESSPIEGEL 08.01.16

Bundesverfassungsgericht: Neuer Sterbehilfeparagraf bleibt in Kraft
AERZTEBLATT.DE 08.01.16


2015


06.11.15: Geschäftsmäßige Hilfe zum Suizid wird bestraft
Die Sterbehilfe wird in Deutschland neu geregelt. Der Bundestag entschied sich am Freitag, 6. November 2015, für die Annahme eines von den Abgeordneten Michael Brand (CDU/CSU), Kerstin Griese (SPD), Kathrin Vogler (Die Linke) und Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) und anderen fraktionsübergreifend initiierten Gesetzentwurfs (18/5373).
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 06.11.15
Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte sowie die Abstimmungsergebnisse

Mehr demnächst in einem eigenen Themenspecial und vorab in der Presseschau November.


05.11.15: Bundestag billigt das Hospizgesetz
Einen Tag vor der entscheidenden Sterbehilfedebatte hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verabschiedet. Die teilweise interfraktionell erarbeitete Vorlage fand am Donnerstag, 5. November 2015, im Parlament eine breite Mehrheit aus Union, SPD und Grünen. Die Linksfraktion enthielt sich der Stimme, sieht das Gesetz aber grundsätzlich auch als sinnvoll an.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 05.11.15
Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte


02.07.15: Bundestagsdebatte zum Verbot der Suizidbeihilfe

Sterbebegleitung zwischen Verbot und Liberalisierung
Der Bundestag hat am Donnerstag, 2. Juli 2015, intensiv über eine mögliche Regelung zur Sterbehilfe debattiert. Im Mittelpunkt der möglichen Regelung steht dabei die Frage nach dem assistierten Suizid, das heißt, wer Sterbewilligen unter welchen Umständen helfen darf.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 02.07.15

Siehe ergänzend dazu die Gesetzentwürfe / ein Antrag:

Demnächst folgt ein ausführliches Themenspecial zur Debatte. Außerdem gibt es eine kleine Presseschau.


03.05.15: Bundeskabinett beschließt Hospiz- und Palliativgesetz (HPG)

Das Bundeskabinett hat am 29.04.15 in Berlin den Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) beschlossen. Ziel des neuen Gesetzes ist ein flächendeckendes Angebot an Palliativ- und Hospizleistungen in ganz Deutschland.

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht Reformen in der gesetzlichen Krankenversicherung, in der sozialen Pflegeversicherung und im Krankenhauswesen vor. Er enthält Regelungen zur ambulanten Palliativ- und Hospizversorgung der Versicherten in der häuslichen Umgebung und zur stationären Versorgung in Pflegeeinrichtungen, Hospizen und Krankenhäusern. Verbänden geht der Gesetzentwurf jedoch nicht weit genug. Sie fordern Änderungen bzw. Ergänzungen.

Mehr im Themenspecial zum geplanten Hospiz- und Palliativgesetz


Frühere Meldungen

Ältere Meldungen vor 2015 finden Sie hier unter Neues.

Neue Pressemeldungen

Symbolbild PressespiegelWöchentlich durchforstet die Redaktion online die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen auf relevante Artikel zum Thema Sterbehilfe, Euthanasie, Suizidbeihilfe, Sterbebegleitung, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Pflege, Patientenverfügung u.a. und verlinkt diese in der Rubrik Pressespiegel. Ergänzt werden die Meldungen durch Links zu Original-Pressemitteilungen und Bundestagsnachrichten. Somit ermöglichen wir einen Überblick über die laufenden Debtten.

Zum Pressespiegel Juni 2016

Neue Dokumente

Hier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zum Thema.

Flyer Sterben in Würde - Worum geht es eigentlich?
Anlässlich der aktuellen Debatte um menschenwürdiges Sterben, assistierten Suizid und Pal­lia­tivversorgung erscheint der Flyer „Sterben in Würde – worum geht es eigentlich?“ Darin wird in einer verständlichen Sprache für ein Sterben in Würde geworben.
Deutsche Bischofskonferenz, 26.09.14


PDF Pressemitteilung anlässlich der Präsentation des Buches "Selbstbestimmung im Sterben – Fürsorge zum Leben: Ein Gesetzesvorschlag zur Regelung des assistierten Suizids"
PRESSEMITTEILUNG Kohlhammer-Verlag 26.08.14 (PDF-Format)
Anm.: Dort finden Sie auch den Gesetzentwurf inkl. Kurzbegründung.


PDF Entwurf eines Gesetzes zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung
erstellt von Prof. Dr. iur. Steffen Augsberg, Justus-Liebig-Universität Gießen und Eugen Brysch M.A., Vorstand, Deutsche Stiftung Patientenschutz
8. Mai 2014, 27 Seiten

Neue Bücher

Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik.
 

cover

Das letzte Fest: Neue Wege und heilsame Rituale in der Zeit der Trauer
von Florian Rauch (Autor), Nicole Rinder (Autor)

Broschiert: 176 Seiten
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
Erscheinungsdatum: 21. März 2016
Anm.: Erstveröffentlichung war 2012
Sprache: Deutsch

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cover

Einen geliebten Menschen im Sterben begleiten
Wie wir Abschied gestalten und Trauer sinnvoll erleben

von Dittmar Rostig (Autor)

Broschiert: 209 Seiten
Verlag: Ernst Reinhardt Verlag;
Erscheiungsdatum: Auflage 1, 1. Oktober 2014
Sprache: Deutsch

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cover

Sterben - an der oder durch die Hand des Menschen?
3. Internationale Gocher Gespräche
Georg Kaster (Herausgeber)

Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: Dialogverlag Presse- und Medien Service GmbH
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2009, 1. Auflage

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cover

Gewissensfrage Sterbehilfe: Die Kontroverse um den selbstbestimmten Tod
von Ursel Fuchs (Autor)

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Kreuz-Verlag, 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2009

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